Der Jesuit Alfred Delp wurde 1944 im sog. Deutschen Reich der Nationalsozialisten des Hochverrats angeklagt.
Die Tatsache, dass er zu den Männern des Widerstandes Kontakte hatte und sich als Soziologe mit einer neuen Ordnung in Deutschland befasste, wurde als schweres Verbrechen angesehen. 1945 wurde Alfred Delp unter der Nazidiktatur in Berlin Plötzensee hingerichtet. Kurz vor seiner Hinrichtung schrieb Alfred Delp über seinen Prozess: Als die Verhandlung mit mir eröffnet wurde, spürte ich bei der ersten Frage die Vernichtungsabsicht. Die Beschimpfungen von Kirche und Orden waren schlimm. Ein Jesuit kann sagen, was er will: er ist ein Schuft und es wird ihm nichts geglaubt.
Alfred Delp wurde am 15. September 1907 in Mannheim geboren. 1926 trat er in den Jesuitenorden ein und war dort als theologischer und soziologischer Redakteur der von Jesuiten herausgegebenen Monatszeitschrift Stimmen der Zeit in München tätig. Innerhalb des Kreisauer Kreises, einer Gruppe von Intellektuellen und Politikern, die in Opposition zum Nationalsozialismus standen, entwickelte er Gedanken zu einer künftigen Gesellschaftsordnung. In Verbindung mit dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 wurden die Mitglieder des Kreises verhaftet.
Auszeichnung für diese Dokumentation:
Kapitelübersicht und Laufzeiten in Minuten:
1. Geopfert, nicht geschlagen (ca. 30:00)
2. Kurzporträt (ca. 09:00)
3. Der Kreisauer Kreis (ca. 07:00)
4. Zeitzeugen und Deutung (ca. 32:00)
5. Zerstreute Asche (1963) (ca. 29:00)
Enthaltenes Zusatzmaterial im ROM-Teil der DVD:
14 Arbeitsblätter als PDF-Dateien, ein Begleitheft als PDF-Datei, Link-Tipps als PDF-Datei, Menüstruktur als PDF-Datei und Quellenmaterial (Literaturhinweise) als PDF-Dateien.
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